Frauen I - 2. Bundesliga
FFC Frankfurt II – SVW 2:2
18.10.2015
Die Weinberger Bundesligakickerinnen zeigten eine tolle Moral und erkämpften sich nach einem 0:2 Rückstand ein 2:2. Die absolute Krönung wurde ihnen leider sieben Minuten vor dem Ende versagt, als ihnen ein regulärer Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt wurde.

Das Weinberger Trainerteam musste gegenüber dem letzten Spiel eine weitere Änderung vornehmen, da die erfahrene Nadine Staudt ausfiel. Für sie rückte Christine Mendt in die Anfangsformation auf die Sechs und Katharina Hampicke wurde auf die Innenverteidigerposition zurückgezogen. Frankfurt legte zunächst los wie die Feuerwehr und Weinberg brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Insgesamt sahen die Zuschauer im ersten Durchgang ein gutes und temporeiches Spiel mit wenig Torchancen . Wie aus dem Nichts dann der Frankfurter Führungstreffer zwei Minuten vor der Halbzeit. Leonie Haberäcker wollte klären und traf Annika Kömm so unglücklich, dass von ihr das Leder für die Frankfurter Führung ins eigene Tor rollte. Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich zunächst beide Mannschaften. In der 65. Minute schien der SVW endgültig auf die Verliererstraße zu kommen und das wiederum recht unglücklich. Frankfurt hatte an der Mittellinie Einwurf und die Frankfurter Spielerin nahm das Leder mit der Hand mit und steckte auf Julia Matuschewski, die aus spitzem Winkel zum 2:0 ins lange Eck traf. Wer nun glaubte, das Spiel sei für Frankfurt gelaufen, sah sich getäuscht. Das Weinberger Team zeigte eine tolle Moral und wollte sich noch nicht geschlagen geben. In der 72. Minute dann der hochverdiente Ausgleichstreffer: Katharina Hampicke hob den Ball mit einem Freistoß kurz nach der Mittellinie in den Strafraum und Anne Hopfengärtner verkürzte mit dem Kopf ins lange Eck zum 1:2 Anschlusstreffer. Weinberg machte weiter Druck, doch blieben die Gastgeberinnen mit ihren Kontern stets gefährlich. In der 82. Minute wurden die Weinbergerinnen dann für ihre tolle Moral belohnt. Die eingewechselte Meike Wischgoll hob einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum und Katharina Hampicke setzte das Leder zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich in die Maschen. Nur zwei Minuten später wäre der Kampfgeist des Teams fast perfekt belohnt worden, als ein weiter Ball auf Nina Heisel kam und diese  ihn mit dem Kopf in die Maschen setzte. Allerdings erkannte Schiedsrichterin Christine Weigelt den regulären Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung ab. Schließlich blieb es beim 2:2 Unentschieden.
SVW: Gülpers, Grimm Anna, Haberäcker Maren (76. Tiefel), Haberäcker Leonie, Hampicke, Mendt (66.Wischgoll), Brückner, Rößler (74.Winter), Kömm, Hopfengärtner, Heisel


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