Frauen I - 2. Bundesliga
SVW – TSV Schott Mainz 1:3
01.11.2015
Viel hatten sich die Spielerinnen des Trainerteams Schellenberg/Engelhardt/Schürger für dieses Spiel vorgenommen, doch letztendlich musste man einem spiel- und laufstarken Gegner verdientermaßen die Punkte überlassen.

Mit dem TSV Schott Mainz stellte sich eine sehr kompakte und spielstarke Mannschaft in Leutershausen vor und bereits in den Anfangsminuten verschafften sich die Mainzerinnen ein spielerisches Übergewicht. Weinberg musste alles investieren, um nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Der SVW versuchte zwar immer wieder Entlastungsangriffe zu starten, doch oft wurden diese bereits im Aufbau zerstört oder spätestens der Strafraum war Endstation. Nach einer halben Stunde dann der längst fällige Führungstreffer für die Gäste: mit einem Distanzschuss überwand Laura Ofiara Weinbergs Torhüterin Anke Gülpers. Nur vier Minuten später der überraschende Ausgleich für den SVW. Ein Pass von Leonie Haberäcker auf der rechten Angriffsseite wurde von einer Gästespielerin abgelaufen, aber ihren zu kurzen Rückpass holte sich Meike Wischgoll und lies der Gästetorhüterin keine Abwehrmöglichkeit. In der Halbzeit hatte man einen Doppelwechsel vorgenommen, um die Offensivbemühungen zu stärken. Zunächst schienen die Gastgeberinnen etwas Oberwasser zu bekommen, doch in der 57. Spielminute scheiterte der SVW durch Nina Heisel im Eins gegen Eins nur noch an der Gästetorhüterin. Danach übernahmen die Gäste so langsam wieder das Geschehen und dominierten die Begegnung. In der 70. Minute brachte Kiara Loose ihre Farben erneut in Führung, als Weinberg einen Angriff wie so oft nicht mit letzter Konsequenz abschloss und die Gäste einen blitzsauberen Konter über die rechte Seite fuhren. Nur fünf Minuten später die endgültige Entscheidung. Diesmal über die linke Angriffsseite, als eine Gästespielerin ungehindert flanken konnte und Annika Leber das Leder zum 1:3 in die Maschen setzte.
Weinberg kämpfte zwar, doch musste man anerkennen, an diesem Tag gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner verloren zu haben. Nun gilt es die 14 Tage zu nutzen, um wieder zu gewohnten Leistungen zurückzufinden und vor allem wieder das Selbstvertrauen zu bekommen, bevor dann am Sonntag 14.10.2015 mit dem FSV Hessen Wetzlar ein direkter Konkurrent in Leutershausen gastiert.

SVW: Gülpers, Haberäcker Leonie, Staudt, Grimm Anna, Kömm, Hampicke, Brückner, Haberäcker Maren (46.Hopfengärtner), Wischgoll (46.Hofmann), Heisel, Rößler.



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