Frauen I - 2. Bundesliga
SVW – FSV Hessen Wetzlar 0:2
15.11.2015
Enttäuschung pur nach dem Abpfiff auf dem Rasen des Leutershausener Stadions. Viel hatte man sich beim SVW vorgenommen, trotz gefühlten siebzig Minuten über die gesamte Spielzeit verteilt, wo man den Gegner beherrschte, stand man am Ende wieder mit leeren Händen da. Ärgerlich vor allem auch, weil beide Wetzlarer Treffer eigentlich aus dem Nichts zu Stande kamen.
Die Zuschauer sahen kein gutes Spiel, denn zu viel stand für beide Mannschaften auf dem Spiel. Und auch mit den starken Windböen hatten beide Mannschaften zu kämpfen. Weinberg spielte in der ersten Halbzeit gegen den Wind und konnte trotzdem mehr Spielanteile verzeichnen. In der zehnten Spielminute zappelte das Leder nach einem Schuss von Nina Heisel bereits im Netz der Gäste, doch wurde der Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. Weinberg hatte trotz des starken Gegenwinds leichte Feldvorteile, doch wollte nichts Zählbares herausspringen. Sieben Minuten vor der Halbzeit dann die glückliche Gästeführung: Weinberg verlor im Spielaufbau auf der rechten Seite das Leder und aus ca. zwanzig Metern landete der Ball an der Latte, den Rebecca Kohnhäuser  über die Linie drückte.
Nach dem Wiederanpfiff drückte Weinberg mit aller Macht auf den Ausgleich, doch trotz klarer Möglichkeiten wollte dieser einfach nicht gelingen. Die größte Chance war, als in der 56. Minute eine Gästespielerin auf der Linie klären. Dann drei Großchancen zwischen der 76. und 78. Minute: zuerst scheiterte Anne Hopfengärtner nach Zuspiel von Nina Heisel und zwei Minuten später klärte die Gästetorhüterin einen Schuss von Julia Brückner mit einem Weltklasse-Reflex und auch der Nachschuss wurde abgeblockt. In den letzten zehn Minuten wurde alles versucht, um das Spiel noch zu drehen. Annika Kömm wurde auf die rechte Offensive beordert und Anne Hopfengärtner rückte zur  Doppelspitze in die Mitte. Doch weiterhin wurden beste Möglichkeiten nicht genutzt. Die Gäste konnten eigentlich nur eine Chance im zweiten Durchgang verzeichnen. Doch fünf Minuten vor dem Ende stellten die Gäste den Spielverlauf nach einem Missverständnis zwischen Leonie Haberäcker und ihrer Torhüterin endgültig auf den Kopf als Jaquline Klippert das Leder nur noch über die Linie zu drücken brauchte.
SVW: Gülper, Leonie Haberäcker, Anna Grimm, Staudt, Kömm (88. Maren Haberäcker), Hampicke, Hofmann, Kellermann (63.Hopfengärtner), Rößler, Hofmann, Heisel


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