Frauen I - 2. Bundesliga
SVW – VfL Sindelfingen 2:0
06.12.2015
Nach einer langen Durststrecke endlich der ersehnte Sieg für die Weinberger Bundesligakickerinnen und auch die Rote Laterne hat man an den nächsten Gegner Alemannia Aachen abgegeben. Vor allem auf Grund der ersten halben Stunde und der kämpferischen Einstellung und mannschaftlichen Geschlossenheit geht der Sieg in Ordnung.

Mit großem Selbstvertrauen, das man in den letzten Spielen meistens vermisste, ging die Weinberger Mannschaft von der ersten Minute an ins Spiel und übernahm sofort das Geschehen. Sie störte den Gegner schon in der eigenen Hälfte, wo dieser so seine Probleme hatte. Bereits in der zweiten Spielminute hatten die Gastgeberinnen schon ihre erste Einschussmöglichkeit.  Fünf Minuten waren gespielt, als sich Angelika Rößler auf der linken Seite durchsetzte und Nina Heisel mit einem Kopfball scheiterte. Nur eine Minute später war der Jubel groß und Katharina Hampicke nutzte ein Durcheinander im Gästestrafraum zur 1:0 Führung. Durchatmen mussten die Gastgeberinnen als nach zwölf Minuten Anke Gülpers im Eins gegen Eins rettete. In der 15. Minute erkämpfte sich Annika Kömm im Gästestrafraum das Leder, doch den Schuss von Nina Heisel  konnte Gästetorhüterin Antonia Kupfer klären. Nach siebzehn Minuten das zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente 2:0 für Weinberg: Meike Wischgoll spielte auf der linken Angriffsseite das Leder durch die Schnittstelle, doch Angelika Rößler scheitere zunächst aus spitzem Winkel an der Gästetorhüterin. Aber Annika Kömm war zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Nach dreiundzwanzig Minuten hatten die Zuschauer wieder den Torschrei auf den Lippen, doch konnte die Gästetorhüterin einen Schuss von Meike Wischgoll mit einer Glanztat gerade noch zur Ecke abwehren. In der letzten Viertelstunde bekam das Weinberger Spiel einen Knick, vielleicht auch zurückzuführen auf das hohe Anfangstempo, doch mit großen Einsatz konnte das Ergebnis bis zur Halbzeit verwaltet werden, ohne dass es auch einmal richtig gefährlich wurde vor dem Weinberger Tor. Nina Heisel hatte zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff Pech, als ein Lupfer von ihr aus 25 Metern nur knapp das Gästegehäuse verfehlte.

Auch im zweiten Abschnitt fand der SVW nicht mehr zur spielerischen Qualität der ersten halben Stunde zurück, doch durch unseren großen Kampf, Einsatz und unsere gute defensive Leistung konnte auch der Gegner nur wenige Akzente nach vorne setzen. Erst in der letzten Viertelstunde konnte man wieder einigermaßen an die spielerische Leistung der Anfangsphase anknüpfen. Fazit: das Selbstvertrauen scheint wieder zurück zu sein und die gesamte Mannschaft, einschließlich der Auswechselbank, gaben ihr Möglichstes bis zur letzten Minute. Vielleicht hervorzuheben: Katharina Hampicke, die eine überragende Leistung ablieferte, ohne die Leistung der Anderen schmälern zu wollen.

Nun steht am kommenden Wochenende das weiteste Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in Aachen an, bevor eine Woche später am 20.Dezember zum Frankenderby als letztes Spiel vor der Winterpause der ETSV Würzburg in Leutershausen gastiert.

SVW: Gülpers, Grimm Anna (64.Obermeier), Staudt, Wischgoll (71.Schomber), Brückner, Rößler, Kömm, Hofmann (79.Mendt), Heisel, Hampicke, Haberäcker Leonie.


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