Frauen I - 2. Bundesliga
TSG Hoffenheim II – SVW 1:1
21.02.2016
Mit einem 1:1 Unentschieden beim Spitzenreiter in Hoffenheim sorgten die Weinberger Bundesligakickerinnen für die Überraschung des Spieltags und das auch nicht ganz unverdient.
Mit der jüngsten Viererkette seit man in der zweiten Liga spielt angetreten, traten die Schützlinge von Schellenberg, Engelhardt und Schürger von der ersten Minute an diszipliniert und mit großem Einsatz auf. Nach fünf Minuten dann gleich der erste Schock als Anna Grimm nach einem Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin mit einer Platzwunde das Feld wieder verlassen musste und das Trainerteam bereits zur Umstellung gezwungen war. Sara Hofmann rückte eine Position nach hinten in die Innenverteidigung und Anne Hopfengärtner wurde zurück auf die Sechs geordert und die eingewechselte Angelika Rößler übernahm die Außenpositon. Trotz der Umstellung liesen sich die Weinbergerinnen nicht beirren und der Spitzenreiter biss sich die Zähne aus und konnte sich trotz optischer Überlegenheit in der ersten Halbzeit nur eine klare Torchance nach vierzig Minuten erspielen. Weinberg nutzte eine seiner wenigen Kontermöglichkeiten nach einer halben Stunde zum vielumjubelten Führungstreffer. Einen weiten Ball verlängerte Anne Hopfengärtner an der Mittellinie mit dem Kopf und Kapitänin Nina Heisel lief alleine auf das Tor zu und verwandelte eiskalt zum 1:0 Führungstreffer für den Außenseiter.
Nur drei Minuten nach der Halbzeitpause erzielte der Spitzenreiter etwas glücklich nach einer Flanke aus dem Getümmel heraus den 1:1 Ausgleich. Wer nun glaubte der SVW würde jetzt abstürzen, sah sich getäuscht. Die Hoffenheimerinnen übernahmen immer mehr das Geschehen, aber Weinberg lies sich nicht aus der Ruhe bringen und stand weiter diszipliniert sicher und es kämpfte Jede für Jede um jeden Meter bis zur letzten Minute und so konnten  sich die Gastgeberinnen eigentlich nur noch eine Riesenmöglichkeit nach achtzig Minuten erspielen. Diese wurde aber von Weinbergs Keeperin Anke Gülpers vereitelt, als sie einer Hoffenheimer Spielerin das Leder vom Fuß fischte. Nach dem erlösenden Schlusspfiff und dem überraschenden aber nicht unverdienten Punktgewinn, lagen sich die Weinbergerinnen freudestrahlend in den Armen und haben damit Optimismus im Abstiegskampf und für die beiden kommenden Heimspiele gegen den Aufstiegsfavoriten 1. FC Saarbrücken und dem Derby gegen Crailsheim getankt.

SVW: Gülpers, Staudt, Obermeier, Grimm Anna (5. Rößler), Haberäcker Leonie, Brückner, Hofmann, Hopfengärtner, Kömm (90. Grimm Mara), Heisel (87.  Haberäcker Maren), Wischgoll



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