Frauen I - 2. Bundesliga
SVW – 1. FC Saarbrücken 0:1
28.02.2016
Auf dem gut bespielbaren Rasen im Lindenhainstadion lieferten die Weinberger Bundesligafrauen dem Aufstiegsfavoriten einen heißen Kampf, mussten aber am Ende dem Favoriten die Punkte überlassen. Trotz der Niederlage verbesserte man sich auf Grund des besseren Torverhältnisses auf Platz neun und verließ damit den Relegationsplatz.
Das Verletzungspech bleibt den SVW weiter erhalten, nach den vielen verletzten Ausfällen nahm das Pech weiterhin seinen Lauf. Beim Abschlusstraining am Freitag verletzte sich Meike Wischgoll und Anna Grimm musste wegen einer Grippe passen. Bereits in der 24. Minute musste Lena Obermeier das Feld verletzt verlassen.
Wie in Hoffenheim wollte man aus einer Tief stehenden Abwehr dem Favoriten das Leben schwer machen. Bereits nach zwei Minuten hatte Angelika Rößler die Möglichkeit zum Führungstreffer, doch scheiterte an der Gästetorhüterin und nur vier Minuten später die kalte Dusche, als die Saarbrückerin Lisa Meyer nach einem Missverständnis in der Weinberger Hintermannschaft zum 1:0 aus zehn Metern für ihre Mannschaft einnetzte. Weinberg lies sich aber durch den Treffer nicht aus seinem Rhythmus bringen. Die Saarländerinnen liefen immer wieder an, doch gegen die dicht gestaffelte Weinberger Hintermannschaft gab es selten ein Durchkommen, wenn, dann war Weinbergs Torhüterin Anke Gülpers ein sicherer Rückhalt. Auf der anderen Seite konnten sich die Gastgeberinnen auch keine klare Torchance bei ihren wenigen Kontern erspielen. Im zweiten Durchgang stand der SVW dann zwar weiterhin sehr tief und sicher, konnte das Spiel aber ausgeglichener gestalten, wobei die Gäste aber weiterhin mehr Ballbesitz hatten, sich aber nicht unbedingt zwingende Torchancen erspielen konnten. Weinberg hatte nach einer Stunde eine Großchance durch Nina Heisel, als sie von der eingewechselten Mona Schomber freigespielt wurde, doch aus halbrechter Position aus fünfzehn Metern das Leder über das Gästegehäuse setzte. Fast hätte Annika Kömm mit der letzten Aktion im Spiel noch für den Ausgleich sorgen können, als sie nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld nur um eine Fußspitze gegen die Gästetorhüterin zu spät kam. Für Fussballästheten war es sicherlich nicht das schönste Spiel, doch Weinberg verlangte auch wie am letzten Sonntag mit einer disziplinierten und kämpferisch vorbildlichen Leistung einem weiteren Favoriten alles ab und man hätte fast für die nächste Überraschung gesorgt. In der Vorrunde stand man gegen diese beiden Gegner noch ohne Punkt und mit neun Gegentoren da, diesmal sprang ein Punkt heraus und man kassierte lediglich zwei Gegentore. Am kommenden Sonntag ist um 14.00 Uhr zum Nachholspiel und Derby der TSV Crailsheim zu Gast, bevor man dann die Woche danach zur Borussia nach Mönchengladbach reisen muss, die nach momentanem Tabellenstand der Aufsteiger in Liga eins wären.
SVW: Gülpers, Staudt, Obermeier (24. Grimm Mara), Brückner, Rößler (54. Schomber), Kömm, Hopfengärtner, Hofmann, Heisel, Haberäcker Maren, Haberäcker Leonie


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