Frauen I - 2. Bundesliga
FSV Hessen Wetzlar – SVW 2:0
17.04.2016

Über die gesamten 90 Minuten spielte der SV Weinberg mit Leidenschaft und Kampf, zeigte auch spielerisch eine gute Partie. Und trotz der Mehrzahl an Torchancen musste man nach dem 0:2 in Wetzlar den Weg nach Hause wieder ohne Punkte antreten. Nun ist der direkte Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga Süd der Frauen nur noch theoretisch möglich.

Von der 1.Minute an war der Gast besser im Spiel als Wetzlar. Nach zwei Minuten hatte er die erste gute Möglichkeit. Immer wieder wurde Wetzlar früh gestört. Hopfengärtner und Heisel vergaben weitere Chancen beim SVW. In der 20. Minute drehte Wetzlars Torhüterin einen Flachschuss von Annika Kömm mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten. Danach kam Wetzlar besser ins Spiel und Susanne Goth im SVW-Tor musste nach 30 Minuten ihr ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Fünf Minuten später hatte Hopfengärtner nach Zuspiel von Maren Haberäcker eine gute Möglichkeit, doch konnte sie das Leder nicht kontrollieren.

Nach der Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, zu viel stand auf dem Spiel. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatte wieder Hopfengärtner nach einem Freistoß eine gute Einschussmöglichkeit. Nur drei Minuten danach klärte Nadine Staudt vor dem Weingerger Gehäuse. Zum erneuten Haareraufen führte dann die 58. Minute, als nach einer Freistoßflanke von Sarah Hofmann und einer Direktabnahme von Heisel Wetzlars Torhüterin sensationell reagierte. Fünf Minuten später aus ähnlicher Position eine Freistoßflanke auf der anderen Seite und Rocher Sareira vollstreckte zum 1:0. Danach war für Minuten Chaos im Weinberger Spiel, was man aber schadlos überstand. In der letzten Viertelstunde fand Weinberg wieder zu seinem Spiel und wollte den Ausgleich, der aber trotz großem Einsatz nicht mehr gelingen wollte. In der 90. Minute fiel auch noch das 2:0 durch Katrin Schermuly, als der Gast letztendlich alles nach vorne geworfen hatte. Viel hatten die Weinbergerinnen in dieses Spiel investiert und standen wieder mit leeren Händen da. Ziel Nummer 1 ist es nun, den Relegationsplatz zu verteidigen.

SV Weinberg: Goth, Leonie Haberäcker, Anna Grimm, Staudt, Brückner (40. Mara Grimm), Hofmann, Hopfengärtner (62. Wischgoll), Heisel, Maren Haberäcker (55. Rösler), Hampicke, Kömm.



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