Frauen I - 2. Bundesliga
SVW – TSG Hoffenheim II 0:4
06.09.2015
Nach dem guten Start am letzten Wochenende mussten die Weinberger Frauen eine 0:4 Klatsche gegen die TSG Hoffenheim einstecken vor allem auf Grund der zweiten Halbzeit verdient, vor allem konnte fast keine Spielerin an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und das gegen einen spielerisch überlegenen Gegner.
Mit Verstärkung aus dem Erstligakader waren die Breisgauerinnen angereist und verlangten bereits in den ersten Minuten dem SVW alles ab, trotzdem hatten in der vierten Minute die erste Gelegenheit die Weinbergerinnen als Julia Brückner aus ca 20 Metern einen strammen Schuss abfeuerte und die Gästetorhüterin das Leder gerade noch um den Pfosten lenkte. Die Gäste zogen ihr starkes Kombinationsspiel auf, aber Weinberg hielt gut dagegen und versuchte immer wieder durch Konter zum Erfolg zu kommen. In der 28. Minute klärte die wieder gut aufgelegte Weinberger Torhüterin Anke Gülpers im Eins gegen Eins gegen Annika Eberhardt. In der 32. Minute hätte der Lauf des Spiels den Weg für Weinberg nehmen können, eine Hoffenheimer Spielerin ging auf der Torlinie mit der Hand über dem Kopf zum Ball,  also Handspiel auf der Linie, und es hätte nur eine Entscheidung geben können und müssen: Elfmeter für den SV Weinberg und Rote Karte für die Gästespielerin, aber anscheinend hatte die Unparteiische und ihre Assistentinnen in diesem Moment ihre Augen woanders.
Konnte man in der ersten Halbzeit durch hohen Einsatz das Tor noch sauber halten, setzten die Breisgauerinnen zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem Doppelschlag die Zeichen auf Sieg. Viel zu passiv gingen die Gastgeberinnen die zweite Halbzeit an und standen viel zu weit entfernt von ihren Gegenspielerinnen und so sorgten zwei Spielerinnen aus der Erstligamannschaft in der 50. Fabienne Dongus und nur zwei Minuten später Leonie Keilbach für die 2:0 Führung. Im zweiten Abschnitt dominierten die Breisgauerinnen das Geschehen, trotzdem hatte in der 64. Minute Anne Hopfengärtner die große Möglichkeit zu verkürzen, doch scheiterte sie an der Gästetorhüterin. Weinberg hatte in der Folgezeit der spielerischen Überlegenheit der Gäste wenig entgegen zu setzen und Franziska Harsch sorgte in der 72. Minute mit einem hohen Ball aus 30 Metern für das 3:0 und mit dem Schlusspfiff sorgte die eingewechselte Jana Rippberger für den 4:0 Endstand. Tatsache ist aber auch, dass wie so oft auf Weinberger Seite reine Freizeitfußballerinnen standen und auf der anderen Seite bis auf zwei Spielerinnen reine Vertragsamateure, die auch vormittags trainieren und um so einen Gegner schlagen zu wollen, muss an diesem Tag alles passen, was aber an diesem Tag einfach nicht der Fall war. Nun steht am kommenden Wochenende der schwere Weg zum absoluten Titelfavoriten nach Saarbrücken an, bevor dann nach einer dreiwöchigen Spielpause am Sonntag 11.10. um 11.00 Uhr der bisher souverän auftretende Aufsteiger und Geheimfavorit Borussia Mönchengladbach im Lindenhainstadion in Leutershausen gastiert, wo man hofft, dass wie bisher immer gegen solche Gegner das Stadion bebt und die Mannschaft unterstützt wird.
SVW: Gülpers, Grimm Anna, Brükner, Staudt, Obermeier (55. Winter), Wischgoll (83. Mendt), Rößler, Kömm, Hopfengärtner, Hampicke, Tiefel (58. Haberäcker Maren).


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