Frauen I - 2. Bundesliga
SVW verpasst Relegationsplatz
02.04.2017

Am Sonntag bestand für die 1. Damenmannschaft des SV 67 Weinberg die große Chance, den lang ersehnten 10. Tabellenplatz zu erreichen, der die Relegation bedeuten würde.

Leider schaffte man es nicht, die erneut gute Leistung mit Punkten zu belohnen und man verlor gegen den 1. FC Saarbrücken mit 1:3.

Beide Teams stellten sich auf einen harten und intensiven Kampf ein und es war ab der ersten Minute deutlich zu sehen, dass diese Annahme gerechtfertigt war.

Es entwickelte sich von Beginn an ein heißer Kampf um jeden Ball und keines der beiden Teams schaffte es, in den ersten Minuten spielerisch Torchancen zu kreieren.

In der 9. Minute dann die erste Großchance für den SVW.

Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte, schaltete man schnell um und SVW-Kapitän Nina Heisel stand nach zwei Ballstationen alleine vor der Gästekeeperin.

Diese wehrte den Schussversuch nach vorne ab und der Ball landete erneut bei Heisel.

Der schwer zu nehmende zweite Schussversuch landete dann leider über dem Tor.

In der 13. Minute durfte der SVW aber doch jubeln und ging mit 1:0 in Führung.

Julia Brückner spielte einen präzisen Pass in die Gasse und fand mit der durchstartenden Spielertrainerin Christina Schellenberg einen Abnehmer.

Schellenberg ließ der Keeperin aus halblinker Position keine Chance und netzte sicher zum Führungstreffer ein.

Die Gäste aus Saarbrücken drehten anschließend auf und kamen immer besser ins Spiel.

In der 31. Minute konnte man sich nicht aus dem Offensivdrang befreien und man kassierte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleichstreffer.

Doch auch der SVW steckte nicht auf und wehrte sich mit allen Mitteln.

Dies wurde auch beinahe kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnt, doch ein Kopfball von Heisel landete leider nur an der Querlatte.

In der Halbzeitpause war allen Akteuren klar, dass das nächste Tor das enge Spiel entscheiden kann.

Dementsprechend motiviert kamen beide Teams aus den Kabinen.

Der SVW kam anfangs besser ins Spiel und schöpfte große Hoffnung, das Ziel, den Relegationsplatz zu holen, zu verwirklichen.

In der 65. Minute hatte man dann den Torschrei schon auf den Lippen.

Die eingewechselte Ellen Riess fügte sich beeindruckend ins Spiel ein und erlief einen guten Gassenball von Maren Haberäcker, so dass sie anschließend frei vor der Gästekeeperin stand.

Diese konnte den Schuss aber stark parieren, so dass es weiter Unentschieden stand.

Drei Minuten später fühlte man sich an die bittere Hinrunde erinnert, als man in einer guten Phase den Rückstand hinnehmen musste.

Die Gäste brachten eine Standardsituation hoch in den Strafraum des SVW.

Leider schaffte man es nicht, das Kopfballduell klar für sich zu entscheiden und der Ball landete erneut in der Luft.

Das zweite Kopfballduell wurde verloren und der Ball wurde platziert auf das SVW-Gehäuse geköpft.

SVW-Keeperin Anke Gülpers fischte den Ball zwar sehenswert aus dem Toreck, doch der Abpraller landete erneut vor einen Gästespielerin, die aus 2 Metern nur noch einschieben musste.

Im Anschluss warfen die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale, doch das Glück war leider nicht auf der Weinberger Seite und man brachte den Ball einfach nicht im gegnerische Tor unter.

Zehn Minuten vor Schluss musste man sogar noch das 1:3 hinnehmen, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Der 1. FC Saarbrücken zeigte eine starke Leistung und hat das Spiel am Ende verdient gewonnen.

Doch ein einziger Treffer zum richtigen Zeitpunkt hätte auch ohne weiteres zum Punktgewinn für den SVW führen können.

Leider hat an diesem Tag einfach die Effizienz im Torabschluss gefehlt.

Glücklicherweise konnten die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ebenfalls keine Punkte einfahren, so dass man nach wie vor einen Punkt hinter dem Relegationsplatz steht.

Das nächste Spiel findet erst in zwei Wochen statt und man wird beim FC Bayern München II zu Gast sein.

Dort wartet für den SVW eine sehr schwere Aufgabe, doch man wird alles geben, um dort endlich den Sprung auf den 10. Tabellenplatz zu schaffen.

 

Es spielten:

Gülpers, Grimm, A., Schellenberg (Riess), Hampicke, Brückner (Kellermann), Rößler, Haberäcker, M. (Schomber), Haberäcker, L., Hofrichter, Heisel, Hofmann



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