Frauen I - 2. Bundesliga
1.FC Saarbrücken – SVW 5:1
13.09.2015
Der Meisterschaftsfavorit war einfach effizienter und siegte am Ende letztendlich verdient, aber zu hoch. Der SVW will die dreiwöchige Pause nutzen, um sich weiter zu stabilisieren und die vielen Verletzungen und Blessuren auszukurieren, bevor dann allerdings der souveräne Tabellenführer Borussia Mönchengladbach am Sonntag, dem 11.Oktober im Lindenhainstadion in Leutershausen gastiert.

Zum großen Teil ausgeglichen verliefen die ersten zwanzig Minuten, aber hier deutete sich bereits die Gefährlichkeit der Saarbrücker Standards an und in der 22. Minute war es dann eben nach einer Ecke, als ein abgewehrter Ball zurückkam und ihn Torjägerin Jaquline De Backer volley zum 1:0 Führungstreffer verwandelte. Weinberg hatte danach eine gute Möglichkeit durch Anne Hopfengärtner. Nach einer halben Stunde war es wieder ein Standard, als De Backer einen Freistoß aus 22 Metern unhaltbar in die Maschen donnerte. Die Riesenmöglichkeit für Weinberg zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ergab sich, als Maren Haberäcker sich das Leder auf der rechten Seite eroberte, in den Strafraum eindrang, aber anstatt selber abzuschließen, sich für ein Abspiel zu Anne Hopfengärtner entschied und der Ball dann jedoch von einer Abwehrspielerin abgelaufen wurde.

Nach dem Wiederanpfiff machte der SVW Druck und wollte unbedingt den Ausgleich erzwingen, lief dabei allerdings in einen Konter, den die Gastgeberinnen über ihre rechte Angriffsreihe zum 3:0 durch Lisa Meier abschlossen. Nur fünf Minuten später dann doch der verdiente Anschlusstreffer. Nach einem herrlichen Spielzug über die rechte Seite, als Maren Haberäcker einen Pass auf Anne Hopfengärtner spielte und diese auf Julia Brückner ablegte, konnte diese zum 1:3 einschießen. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff dann die endgültige Entscheidung, als De Backer mit ihrem dritten Treffer die herauseilende Anke Gülpers überlupfte und zum 4:1 vollstreckte. Fünf Minuten später war es Lisa Meier vorbehalten, nach einem zielstrebigen Angriff der Gastgeberinnen bis zur Grundlinie den 5:1 Endstand zu erzielen. Nun steht eine dreiwöchige Spielpause an, wo man hofft, dass danach die verletzte Torjägerin Nina Heisel, sowie Sara Hofmann, Lena Obermeier und die bisher beruflich verhinderte Susanne Goth wieder zum Kader stoßen.
 
SVW: Gülpers, Grimm Anna, Staudt, Wischgoll (60.Winter), Brückner, Rößler (81.Kellermann), Kömm, Hopfengärtner, Hampicke, Haberäcker Maren, Haberäcker Leonie.


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