Frauen I - 2. Bundesliga
SVW besiegt TSV Schott Mainz mit 2:0
08.05.2017

Am vergangenen Sonntag war der TSV Schott Mainz zu Gast beim SV 67 Weinberg.

In dem enorm wichtigen Spiel ging es für die Weinberger um sehr viel, da man unbedingt siegen musste, um den Traum des Klassenerhalts am Leben zu halten.

Da der 1. FFC Niederkirchen, der bereits am Sonntagmittag gegen die Reserve des FC Bayern München antrat und dort überraschender Weise einen Sieg fuhr, rückte der direkte Nichtabstiegsplatz in weite Ferne, was den SVW zusätzlich unter Druck setzte.

Das Team zeigte bereits beim Aufwärmprogramm, dass man um jeden Preis siegen will und dies auch von Beginn an klar stellen möchte.

Das Spiel begann sehr zerfahren und es kam bei beiden Mannschaften kein wirklicher Spielfluss auf.

Im Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft zeigte man wie gewohnt eine sehr gute Leistung, aber man reagierte im Ballbesitz oft zu hektisch.

Doch auch die Gäste taten sich schwer, spielerisch Chancen zu kreieren.

So dauerte es bis zur 22. Minute bis die Zuschauer die erste Torchance sahen.

Die auffällige Aida Kardovic setzte sich aus halbrechter Position gut durch und kam aus knapp 20 Metern zum Abschluss.

Der scharfe getretene Schuss ging jedoch leider knapp am linken Pfosten vorbei.

Knappe drei Minuten später war es Nina Heisel, die auf der linken Seite den Ball aus spitzem Winkel zu Zentral aufs Tor brachte, sodass die Mainzer Tohüterin diesen noch übers Tor lenken konnte.

Aufgrund der hektischen Spielweise kam es in der ersten Halbzeit kaum noch zu gefährlichen Abschlüssen.

In der Halbzeitpause nahmen sich die Weinberger Mädels allerdings viel vor, da man das Spiel unbedingt für sich entscheiden wollte. So wurden zwar die Mainzer zunächst mit einem Fernschuss gefährlich, der links am Tor vorbei ging, allerdings erspielte sich die Heimmannschaft daraufhin mehrere gut Möglichkeiten. Zunächst war es Nina Heisel mit einem Schuss vom linken Sechzehnereck, welcher ans Aluminium ging. Kurz darauf kam Christina Schellenberg, nach einer starken Kombination auf der rechten Seite, auf Zuspiel von Maren Haberäcker ca. 10 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Dieser ging allerdings zentral über das Tor.

Nun wurden aber auch die Mainzer wieder aktiver. So war es Torhüterin Anke Gülpers, die außerhalb des Sechzehners in letzter Sekunde vor der Mainzer Stürmerin mit dem Fuß klären konnte. Kurz darauf, wurde durch Leonie Haberäcker ein verlängerter Freistoß knapp vor der Linie in spektakulärer Art und Weise geklärt.

Anschließend sollte es allerdings so weit sein. Nachdem Christina Schellenberg wenige Minuten zuvor noch mit einem Heber über die Torhütein scheiterte, war sie es, die den Abpraller nach einem Freistoss von Katharina Hampicke mit dem Kopf zum 1:0 verwertete.

Diesem Führungstreffer folgten nun wütende Angriffe der Mainzer, die auswärts unbedingt etwas zählbares mitnehmen wollten.

Zwei mal war es Torhüterin Anke Gülpers zu verdanken, dass die Mainzer nicht zum Ausgleich kamen. Zunächst behielt sie im eins gegen eins die Oberhand, als eine Mainzer Stürmerin frei vor ihr auftauchte. Kurz darauf, konnte sie einen verdeckten Schuss aus 20 Metern noch am rechten Torpfosten vorbeilenken.

Nachdem die Mainzer unbedingt noch ein Tor erzielen wollten, boten sich mit der Zeit auch immer mehr Mögloichkeiten für die Weinberger zum Kontern. All der Aufwand sollte letztlich belohnt werden. So war es Julia Brückner, die nach einem Ballgewinn schnell umschaltete und die eingewechselte Ellen Riess mit einem Pass in die Spitze bediente. Die gebürtige Leutershäuserin spielte ihr ganzes Tempo aus und schob den Ball mit dem linken Fuss, an der Torhüterin vorbei, zum umjubelten 2:0. Nun war die Partie entschieden. Alle Angriffsbemühungen der Mainzer nützten nichts und nach drei Minuten Nachspielzeit, pfiff die Schiedsrichterin ab, womit die 3 Punkte für den SVW besiegelt waren.

Nun gilt es in der kommenden Woche wieder alle Kräfte zu sammeln, da am kommenden Sonntag der TSV Crailsheim in Weinberg zu Gast ist. In diesem Derby wahrt der TSV seine letzte Chance auf den Relegationsplatz und so wird den Weinberger Mädels wieder alles abverlangt werden.

 

Es spielten:

Gülpers, Grimm, A., Hofrichter, Haberäcker, L., Haberäcker, M. (Riess), Hampicke, Brückner, Hofmann (Grimm, M.), Kardovic, Heisel (Wischgoll), Schellenberg



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