Frauen I - Regionalliga
SVW I – FV Löchgau 2:3
25.02.2018

Frauen I misslingt der Rückrundenauftakt. Sie unterliegen dem FV Löchgau Frauen 1 mit 2:3.

Beim heutigen Start in die Rückrunde der Frauen-Regionalliga-Süd sahen die Zuschauer leider kein gutes Spiel. Die Partie, die wegen Unbespielbarkeit unseres Weinberger Rasens in Ansbach auf dem Kunstrasen der SpVgg ausgetragen wurde, fand überwiegend im Mittelfeld statt. Ballverluste durch ungenaue Zuspiele und fehlende Zielstrebigkeit in den Aktionen prägten das Geschehen. Auch den Gästen gelang kaum etwas Sehenswertes, obwohl sie uns eigentlich vor allem durch ihre technischen Fähigkeiten im Mittelfeld bekannt sind.
So plätscherte das Spiel erstmal so vor sich hin bis dann doch ein flaches Zuspiel in die Spitze unsere Kapitänin Nina Heisel fand, die sich in gewohnter Manier gegen Abwehr inkl. Torhüterin durchsetze und zum 1:0 Führungstreffer einschob. Der Treffer hätte die Wende bringen sollen, aber der FV Löchgau machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nur kurz nach der Führung verwandelten sie einen direkten Freistoß aus aussichtsreicher Position präzise zum 1:1 Ausgleich. Danach passierte bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel.
Im zweiten Durchgang wurden wir dann passend zu den bitterkalten Minusgraden eiskalt erwischt. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff eroberten die Gäste den Ball und dann ging es ganz schnell, 1:2 Rückstand. Zwar bemühten wir uns danach um den Ausgleich, allerdings kam im Offensiv -Spiel zumeist der letzte Pass nicht an. Unsere schwäbischen Rivalinnen dagegen machten es besser. So nutzten sie eine ihrer wenigen Möglichkeiten, um auf 3:1 zu erhöhen. Unsere gute Schlussfrau Anja Treiber konnte zunächst noch abwehren, beim Nachschuss hatte sie dann aber keine Chance mehr.
Unser Trainer reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, um nochmal ran zu kommen. Als der Ball zur agilen Nina Heisel durchgespielt wurde und sie erneut vollstreckte, wollten wir schon jubeln, doch wurde unsere Freude im Keim erstickt durch den Abseitspfiff der Schiedsrichterin, der noch während der Aktion ertönte.
Wir liefen weiter an, auch wenn uns weiter vieles nicht gelang. So hatten wir aufgrund der kämpferischen Leistung kurz vor Schluss sogar nochmal Grund zur Hoffnung auf einen Punkt, als unsere Schelli nach einem Eckball auf 2:3 verkürzte. Zum Ausgleich reichte die Zeit dann aber doch nicht mehr.

Aufgrund unserer eigenen Leistung und der Effizienz des Gegners können wir uns über die Niederlage heute nicht beschweren.
Wohl wissend, was wir heute falsch gemacht haben, sind wir aber zuversichtlich, dass wir es am nächsten Tag auswärts in Fürth wieder besser machen werden 💪.



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