Frauen II - Landesliga
Schwabthaler SV – SVW 0:0
12.11.2016

Die Heimelf begann wie die Feuerwehr, denn nach nicht einmal einer Minute brannte es lichterloh im Weinberger Strafraum. Jedoch konnte die vielbeinige Abwehr zweimal in aller höchster Not klären. Das war das „Hallo-wach“-Signal für die Gelb-Schwarzen und diese beteiligten sich nun auch aktiv am Spielgeschehen. In der 10. Minute hatte der Gastgeber Glück nicht in Rückstand zu geraten, als ein fulminater Schuss von Dana Regner nur durch den Querbalken entschärft werden konnte. Regner war es außerdem, die in der 26. Spielminute nach einer schönen Flanke von Christine Mendt frei im 5-Meterraum zum Kopfball kam. Dieser war allerdings zu ungenau und landete folglich über dem Tor. Danach verflachte sich die Partie zunehmend und spielte sich hauptsächlich im hart umkämpften Mittelfeld ab. In der 37. Minute kombinierte sich Weinberg schön über die rechte Seite mit Volk, Regner und Meier durch. Somit entstand Raum für Meike Kellermann zum Abschluss zu gelangen, doch diesem fehlte es an Wucht. Kurz vor der Halbzeitpause kam auch die Heimelf nach einer Freistoßstafette von Vogt zu guten Chancen (45.). Die gefährlichste dabei war, als der Ball an Feind und Freund vorbeisegelte und kann am langen Pfosten ins Toraus ging. Nach der Pause fand das Spielgeschehen hauptsächlich in der Hälfte des Schwabthaler SV ab und die Weinbergerinnen erhöhten den Druck merklich. In der 53. Minute kam, nach einem schönen Diagonalball von Mendt, Ilona Eberhardt 16 Meter vor dem Tor zum Abschluss, doch dieser landete über dem Tor. Anschließend folgte eine Großchance für den SVW als Regner nach einem Pass von Jule Volk in das Tor einschob, dieses jedoch durch den gut leitenden Schiedsrichter wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht gegeben wurde (55.). Folglich wurden die Angriff der Gelb-Schwarzen noch wütender und die Heimelf versuchte nur über Konter Nadelstiche zu setzen. In der 60. Minute kam es zu solch einem, als Hornung nach einem langen Ball, sich gleich gegen mehrere Weinbergerinnen durchsetze und im Eins-gegen-Eins an Amelie Bauer scheiterte. Die eingewechselte Sarah Krauß spielte einen schönen Pass durch die Schnittstelle auf Seifert, doch auch sie fande ihren Meister in der Heimtorfrau (67.). Diese entschärfte auch einen Torschuss von Eberhardt nach einem schönen Freistoß von Kellermann (80.). Kurz vor Schluss gab es noch die Großchance für den SVW um doch noch das Spiel für sich zu entscheiden, als nach einem Querpass von Linda Rabe auf Jasmin Riedel, diese aus kurzer Distanz die Torfrau anschoss. Folglich musste man sich mit einem Punkt aufgrund der Abschlussschwäche im Angriff begnügen. Allerdings muss man auch die neu formatierte Abwehr um Rebecca Haager, Julia Kohl, Janna Moser und Jule Volk positiv hervorheben, die nur wenige Torchancen zulies.

 

SVW: Bauer, Mühlbäck (33. Eberhardt), Kohl, Haager, Mendt, Moser, Regner (Rabe), Meier (58. Krauß), Volk, Seifert (Riedel), Kellermann



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