Frauen II - Landesliga
SVW – FC Stern München 0:0
24.09.2017

Die Gäste aus München starteten mit hohen Tempo. Versuchten immer wieder das Aufbauspiel der Weinbergerinnen früh zu stören und den Gegner weit vom eigenen Tor fern zu halten. Nach vorne agierten die Münchnerinnen ausschließlich mit langen Bällen, die gegen die gut stehende Gelb-Schwarze Abwehr keine klaren Chancen brachten. Die Gastgeber waren oft zu hektisch. Es fehlte häufig die Passgenauigkeit nach vorne und auch vor dem Tor wurde meist die falsche Entscheidung getroffen. Einzige nennenswerte Chance für die Heimelf war in der 25. Minute, als eine Hereingabe von Meike Kellermann auf Jasmin Riedel im letzten Moment geblockt werden konnte. Kurz vor der Halbzeit hatten die Gäste ihre einzige, aber auch beste Chance des Spiels. Dabei legte Merve Kanter den Ball clever quer zu Lisa Heuß, deren Schuss Natascha May im letzten Moment an die Latte lenkte. Die zweite Halbzeit übernahmen plötzlich die Gastgeberinnen das Spiel und es war keine Spur mehr von Nervosität und Hektik zu spüren. Dies hatte zur Folge, dass das Aufbauspiel besser wurde und die Präzession in den Pässe verbessert wurden. Fehlte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte noch im letzten Pass die Genauigkeit, drückte je länger das Spiel dauerte, die Weinbergerinnen mehr aufs Gaspedal. In der 77. Minute die erste Großchance für die Weinbergerinnen. Meike Ruppert wurde von Kellermann gut in Szene gesetzt, schiebt jedoch den Ball knapp am langen Eck vorbei. Auch zwei Minuten später setzt Mona Schomber einen Schuss aus 16 Meter knapp über das Tor. Die Gelb-Schwarzen drückten nun mehr und mehr auf den Siegtreffer. So konnte auch Kellermann nicht ihre gute Leistung mit einem Tor vergolden, als ihre Abnahme vom 16er ebenfalls knapp am Gästegehäuse vorbei ging (88.). Eine Zeigerumdrehung später fand auch Seifert ihren Meister in der Gästetorfrau. In der Nachspielzeit lag der Siegtreffer auf dem Fuß von Mona Schomber, die nach einer Drehung ebenfalls haarscharf den Ball am Tor vorbei schob. Am Ende musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben, vor allem auch, weil man in der ersten Halbzeit aufgrund einer zu nervösen Spielweise nicht geschafft hat besser und schneller ins Spiel zu finden.
 
SVW: May, Hirsch, Schumann, E. Wiesinger, Mendt (77. Reutter), Arnold, Kellermann, Volk (65. Moser), Schomber, Sarah Krauß (46. Seifert), Riedel (60. Ruppert)
 



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