U17 I - Bundesliga
Hallencup Kümmersbruck
07.02.2017

Wir wollen hier heute unseren Turnierbericht und unsere Ansichten veröffentlichen.
Diese sollen rückblickend wachrütteln für die Gefährlichkeit im Spiel mit der Bande.

 

Wir wollen keine Mannschaft kritisieren, beleidigen oder etwas unterstellen.
Sollte es jemand so auffassen, möchten wir uns gleich hier RECHT HERZLICH ENTSCHULDIGEN  

 

Auch zwei Tage nach dem Hallenturnier der mittleren Vils in Kümmersbruck sitzt der Schock noch tief in den Knochen der Mannschaft und des Trainers.

Natürlich ist man als Bundesligist immer und überall auf regionaler Ebene das gejagte Team. Das hier einige Mannschaften ihm Rahmen ihrer Möglichkeiten aggressiv zu Werke gingen ist ganz normal und auch völlig ok.

Aber was das Spiel an der Bande anbelangte machte dem SV Weinberg und die Verantwortlichen STOCKSAUER!!

So war immer wieder zu beobachten das an der Bande zwei Hände genommen wurden, die nur daraufhin zielten die Spielerinnen an diese zu befördern ohne Chance auf den Ball.

Nun aber der Reihe nach.
Viel vorgenommen hat sich das Team nicht.
Wie angekündigt spielten wir ohne einer Vielzahl an Stammspielerinnen. Der Spaß und der Ausklang der Hallensaison sollte hier im Vordergrund stehen und nicht der Anspruch auf das Halbfinale oder den Turniersieg. Das zeigten die Mädels auch in den ersten Spielen.

Mit 2:0 wurde der TSV Brodswinden und ebenso die Mannschaft von Leonberg besiegt.
Im Dritten Gruppenspiel gegen den Gastgeber mittlere Vils waren wir uns bewusst, dass es eine schwierige Aufgabe werden würde für unsere Mannschaft mit acht Spielerinnen und der jüngeren U15 Spielerin Leonie. Nach einer 1:0 Führung verlor man kurz vor Schluss mit 1:2. Wir machten einen Fehler und einmal wurden wir ausgekontert. Deswegen sagen wir, die Niederlage ging aufgrund unserer eigenen Fehler völlig in Ordnung.

Doch bereits hier war schon der Einsatz an der Bande mit beiden Händen mehr als Grenzwertig.

So hatte man das Gefühl es musste erst was schlimmeres passieren, dass hier ein härteres Durchgreifen der Schiedsrichter oder aber auch mal ein Wort der Trainer kommen würde. Nichts dergleichen!!
Im letzten Gruppenspiel gegen 6 Staufer Mädels spielten wir mit halber Kraft, denn der Kräfteverschleiß der Staufer machte sich bemerkbar. So spielten wir viel auf Ballbesitz gingen mit 2:0 in Führung und wollten aus Respekt nicht mehr.

Nach einem Lauf zum Ball zwei Meter von der Bande entfernt kam nun das was bereits zuvor zu erahnen war. Unsere Chani wurde aus vollem Lauf mit Schwung an die Bande befördert.
Ohne das ein Körperteil den Boden berührte, oder sich anfangen zu können krachte sie kopfüber in die Bande und blieb liegen.
WIR SIND HEIL FROH DAS SIE SICH ÜBERHAUPT NOCHMAL BEWEGT HAT!

Wir sagen es war eine unglückliche Aktion und wollen niemanden eine Absicht unterstellen. Sowas kann natürlich im Hallenfußball immer wieder passieren. Hätte aber wie bereits erwähnt im Vorfeld verhindert werden können.
Aber…
…ein härteres durchgreifen der Schiedsrichter nach dieser Aktion bei den weiteren Spielen, gerade in Bandennähe war immer noch nicht zu beobachten. Im Gegenteil! Nur zwei Minuten später im selben Spiel, wieder an der Bande, wurde eine weitere Spielerin von uns mit beiden Händen geschubst.

Da saßen wir nun in der Kabine und überlegten uns, dieses Turnier abzubrechen.
Als die Tabellen über die Durchsage vorgelesen wurden, stand das erste Halbfinale fest. Der ETSV Würzburg, erster der Gruppe A spielte nun gegen den zweiten der Gruppe B, was natürlich wir waren.

Dieses Spiel brachte den Mut zurück, denn auch wie wir bemängelte der ETSV die Aktionen an der Bande. So einigten sich beide Trainer auf erhöhte Vorsicht an der Bande.

Immer wieder unterstrichen vom Zuruf beider Trainer lies man die Spielerinnen an der Band gewähren. Ein sehr Faires Spiel in dem der SVW zum ersten Mal sein Hallensystem zeigte und gnadenlos umsetzte.

So stand man im Finale, aber es Interessierte an diesem Tag von unserer Seite niemand mehr.

Im Finale ging es wieder gegen die mittlere Vils, die sich gegen den FC Ingolstadt durchsetzen konnten.

Nachdem ja unsere Chani nicht mehr spielen konnte, gingen wir das Finale mit sieben Spielerinnen an. Bereits in der ersten Minute wollte sich unsere Ines gegen zwei Spielerinnen durchsetzen. Sie wurde mit einer Krätsche von den Beinen geholt und zog sich eine Bänderverletzung zu.
Sensationell die Aussage, dass es kein Faul war! (Urteilt selbst. Bild 2-3 )
Nun konnte der Trainer nicht mehr anders und brachte seinen Unmut lautstark zur Geltung. Viele Zuschauer kannten die Vorgeschichte nicht und ein Raunen ging durch die Halle. Hier bekam der SVW Unterstützung der Würzburger. Danke dafür.

So spielten wir das Finale 11 Minuten überwiegend mit fünf Spielerinnen.
Unsere sechste Spielerin Leonie (2003) mussten wir hier schützen.

Noch einmal wurden unsere Simone und Celine an die Bande geschoben, was wir dann am Ende mit einem 1:0 Sieg bestraften.

Viele Fragen blieben unbeantwortet.
So auch unter anderem diese:
– wieso, wie es überall ganz normal ist, wurde von den Schiedsrichtern kein klares Zeichen in Form einer deutlichen Ansprache oder Zeitstrafe gesetzt
– wieso wurden die Spielerinnen der betreffenden Teams nicht zur Vorsicht beim Spiel an der Bande von ihren Trainern ermahnt?

 

Letztendlich bedanken wir uns für die Einladung. Euer Turnier war wie immer TOP organisiert und eure Verantwortlichen Handlungschnell nach den Verletzungen. Vielen Dank.

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